01 — Kaufmännische Abwicklung
Eigenprodukt
Agora
Vom Angebot bis zur Mahnung — eine Kette statt sechs Programme.
Aus dem Angebot wird ein Auftrag, daraus ein Lieferschein, daraus eine Rechnung. Jeder Beleg kennt seine Vorgänger, die Nummernkreise laufen sauber durch, und was offen bleibt, mahnt das System auf Knopfdruck an.
Eingangsrechnungen werden gelesen statt abgetippt: strukturiert bei ZUGFeRD und XRechnung, sonst per KI aus PDF oder Foto. Bankauszüge kommen als CAMT-Datei herein und ordnen sich den offenen Belegen selbst zu.
- Angebot, Auftrag, Lieferschein, Rechnung
- Mahnwesen mit Sammelfreigabe
- Eingangsrechnungen automatisch auslesen
- ZUGFeRD und XRechnung
- Bankabgleich per CAMT-Import
- Mandantenfähig mit Prüfprotokoll
02 — Transkription
Eigenprodukt
Auris
Diktieren, korrigieren, freigeben — ohne dass die Aufnahme das Haus verlässt.
Aufnahme am Rechner oder unterwegs, Spracherkennung auf eigener Hardware. Ob Besprechungsprotokoll, Diktat oder Interview — wer korrigiert, wer freigibt und wer eine Aufnahme überhaupt sieht, legt die Organisation fest, nicht ein Anbieter, dessen Server irgendwo stehen.
Jedes Diktat liegt mit einem eigenen Schlüssel verschlüsselt, jeder Zugriff wird protokolliert. Wo es darauf ankommt, lässt sich das Vier-Augen-Prinzip erzwingen: freigegeben ist erst, was zwei Personen bestätigt haben.
- Diktat und Besprechung aufnehmen
- Spracherkennung im eigenen Haus
- Korrektur mit Vier-Augen-Freigabe
- Diktierbefehle für Satzzeichen
- Verschlüsselung je Diktat
- Aufbewahrungsfristen einstellbar
03 — Zeiterfassung
Eigenprodukt
Chronos
Kommen, Pause, Gehen — und am Monatsende ein Bericht zum Unterschreiben.
Mitarbeitende stempeln am Rechner oder am Handy, auf Wunsch als installierte App. Wer etwas vergessen hat, beantragt eine Korrektur; die Administration genehmigt oder trägt selbst nach — immer mit Begründung. Gelöscht wird nichts: Eine falsche Buchung wird storniert und bleibt sichtbar.
Urlaub läuft über Konten mit Übertrag und Jahresabschluss, Krankenstände und Arzttermine werden samt Krankmeldung erfasst, und den Teamkalender abonniert man direkt in Outlook oder am Handy. Am Monatsende liegt je Person ein druckfertiger Bericht mit Unterschriftszeilen bereit. Jeder Kunde bekommt eine eigene Adresse, auf Wunsch unter der eigenen Domain — und seine Daten sind in der Datenbank streng von denen aller anderen getrennt.
- Stempeln im Browser oder als App
- Korrekturen mit Begründung und Freigabe
- Urlaubskonten mit Übertrag
- Krankenstand und Arzttermine
- Monatsbericht zum Unterschreiben
- Anmeldung per Passkey und 2FA
04 — Interne Werkzeuge
Eigenprodukt
CompanyHUB
Als Alternative zu Confluence: Wiki, Aufgaben, CRM und Auswertungen unter einem Dach.
Entstanden, weil Lizenzkosten und Funktionsumfang der üblichen Verdächtigen nicht mehr zusammenpassten. Mehrere Mandanten unter einem Dach, Rechte bis auf die einzelne Wiki-Seite, und ein Auswertungsteil, der auch alte Warenwirtschaften anzapft, die niemand mehr anfassen will.
Seiten werden im Baukasten zusammengesetzt statt in einem Texteditor — mit Kacheln für Dateien, Tabellen und Auswertungen.
- Wiki mit Baukasten
- CRM mit Import und Export
- Rechte je Ressource
- Auswertungen auf Altsysteme
- Mandantenfähig
- Änderungsprotokoll
05 — KI-Infrastruktur
Eigenprodukt
Cortex
Eigene KI-Server — eingerichtet, abgesichert, abgerechnet.
Wer KI nicht bei einem der großen Anbieter mieten will, braucht eigene Grafikserver — und jemanden, der sie betreibt. Cortex übernimmt das: Ein neuer Server wird mit einem einzigen Befehl eingebunden und richtet sich selbst ein, samt Absicherung und Abnahmetest. Sprachmodelle, Spracherkennung und Suche werden danach aus einer zentralen Oberfläche ausgerollt und sind über dieselbe Schnittstelle erreichbar wie bei den großen Anbietern — bestehende Programme laufen ohne Umbau.
Jeder Kunde bekommt eigene Zugangsschlüssel, und jeder Schlüssel wird gezielt auf die Server gelenkt, die für ihn vorgesehen sind — exklusiv oder geteilt. Der Verbrauch wird je Kunde erfasst und monatlich abgerechnet, mit Budgets, die rechtzeitig warnen oder sperren. Inhalte speichert Cortex nicht: keine Anfragen, keine Antworten, keine Audiodateien — nur, wer wann wie viel genutzt hat.
- Einrichtung mit einem Befehl
- Automatisch abgesichert
- Schlüssel je Kunde, gezielt gelenkt
- Abrechnung nach Verbrauch
- Kundenportal für Verbrauch und Rechnungen
- Speichert keine Inhalte
06 — Medizintechnik
Kundenprojekt
Druckdaten-Freigabe
Jede Fassung mit Stand, Anmerkung und Protokoll.
Druckdaten gehen zwischen Auftraggeber, Agentur und Druckerei hin und her. Vorher lag der aktuelle Stand irgendwo in einem Mailverlauf. Jetzt bekommt jede Fassung eine Revision, jede Anmerkung hängt am Dokument statt in einer Antwort, und die Freigabe ist ein Klick mit Namen und Zeitstempel dahinter.
Externe Beteiligte erhalten einen Link mit PIN und Ablaufdatum statt eines Anhangs, der noch Jahre später in irgendeinem Postfach liegt.
- Revisionen und Freigaben
- Anmerkungen am Dokument
- Geteilte Links mit PIN und Frist
- Zwei-Faktor-Anmeldung
- Rollen vom Betrachter bis zum Freigeber
- Eigenes Erscheinungsbild je Kunde
07 — Künstliche Intelligenz
Eigenprodukt
Nexus
Alle Sprachmodelle an einer Stelle — im eigenen Haus.
Mitarbeitende arbeiten mit verschiedenen KI-Modellen an einer Oberfläche, mit den Dokumenten des Unternehmens im Rücken. Wer welches Modell nutzen darf, was es kosten darf und welche Inhalte das Haus verlassen dürfen, legt die Administration fest.
Eine Erkennung für sensible Inhalte ersetzt Namen und Nummern durch Platzhalter, bevor etwas nach außen geht — und setzt sie in der Antwort wieder ein. Für abgeschottete Netze liefert ein eigener Agent die Dokumente an.
- Antworten aus eigenen Unterlagen
- Budgets je Rolle und Person
- Erkennung sensibler Inhalte
- Anmeldung über Microsoft Entra
- Lückenloses Protokoll
- Betrieb ohne Internetzugang möglich
08 — Gastronomie
Eigenprodukt
Platzhirsch
Ein Werkzeug für das ganze Gasthaus — schneller als der Zettel.
Ein Gast ruft an, und in Sekunden steht fest, ob um 19:30 für fünf Personen noch ein Tisch frei ist — erfasst, bevor er auflegt. Belegt wird je Tisch, nicht als Summe von Plätzen, und zwei Leute am Telefon können denselben Tisch nicht doppelt vergeben. Wer lieber um 23 Uhr bucht, tut das auf der eigenen Gästeseite des Hauses, in fünf Sprachen.
Dazu kommt, was ein Haus sonst auf fünf Zettel verteilt: Lager mit Scannen per Handykamera, Aufgaben und HACCP-Nachweise, Dienstplan und Zeiterfassung, Gutscheine, Abholservice mit Küchenmonitor und am Monatsende eine Datei für den Steuerberater. Große Knöpfe, keine Fachbegriffe, jede Seite am Handy bedienbar — gebaut für Wirte, die keine Zeit für Software haben. Im Echtbetrieb in zwei Gasthäusern in Österreich.
- Reservierung am Telefon und online
- Gästeseite in fünf Sprachen
- Lager, Rezepturen und Allergene
- Aufgaben und HACCP mit Nachweis
- Dienstplan und Zeiterfassung
- Monatsabschluss für den Steuerberater
09 — IT-Sicherheit
In EntwicklungEigenprodukt
VT-Vault
Passwörter für das ganze Team — verschlüsselt, bevor sie den Browser verlassen.
Jede Person hat einen eigenen Tresor, Teams teilen Ordner mit abgestuften Rechten: lesen, bearbeiten, verwalten. Einzelne Einträge lassen sich gezielt freigeben — und wird eine Freigabe entzogen, verschlüsselt VT-Vault den Eintrag neu. Neben Zugangsdaten liegen dort Notizen, Lizenzen, SSH-Schlüssel und verschlüsselte Dateien wie Wiederherstellungsschlüssel.
Ver- und entschlüsselt wird ausschließlich im Browser; auf dem Server liegen nur unlesbare Daten, selbst die Namen der Einträge. Wer von wo zugreifen darf, regeln Freigaben nach Netz und Land, und jeder Zugriff landet in einem Protokoll, das sich nachträglich nicht unbemerkt ändern lässt. Ein IT-Dienstleister betreut damit mehrere Kundenfirmen, streng voneinander getrennt.
- Ende-zu-Ende-verschlüsselt
- Team-Ordner mit abgestuften Rechten
- Freigabe einzelner Einträge
- Zwei-Faktor-Codes direkt im Eintrag
- Zugriff nach Netz und Land
- Manipulationssicheres Protokoll
10 — Server-Monitoring
In EntwicklungEigenprodukt
VTSM
Server, Netzwerk und Backups im Blick — bevor jemand anruft.
Ein schlanker Agent auf Linux- und Windows-Servern meldet Auslastung, Speicherplatz, Dienste und Zeitabgleich an die Zentrale — über eine ausgehende, verschlüsselte Verbindung, ohne offene Ports in der Firewall. Fällt die Verbindung aus, misst er weiter und liefert später mit den richtigen Zeitstempeln nach. Switches, USV, Drucker und NAS werden ohne Agent per Ping und SNMP überwacht.
Ob die nächtliche Sicherung gelaufen ist, meldet die Sicherung selbst; bleibt die Meldung aus, gibt es Alarm. Websites und Zertifikate werden von einem zweiten Standort aus geprüft. Alarme kommen per E-Mail oder Push, und ein hängender Dienst lässt sich auf Wunsch mit einem Klick neu starten. Kunden bekommen einen eigenen Lesezugang — streng getrennt von allen anderen.
- Agent für Linux und Windows Server
- Netzwerkgeräte per SNMP
- Überwachung von Backups und Cron-Jobs
- Website- und Zertifikatsprüfung
- Alarm per E-Mail und Push
- Lesezugang für Kunden